• Tartufo@lemmy.world
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    27
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    6 days ago

    Laut dem Papier, das der Vorsitz Ende Januar an die Delegationen der Mitgliedsstaaten geschickt habe, seien Prepaid-SIM-Karten “zu einem Instrument für kriminelle Aktivitäten geworden”. Sie stellten “eine echte Bedrohung für die öffentliche Sicherheit” dar.

    Weil Kriminelle auch niemals eine gefälschte Identität verwenden würden. Muss man wissen. /s

    Das ist vielleicht mehr Aufwand, aber wer wirklich eine “eine echte Bedrohung für die öffentliche Sicherheit” sein will, wird vor sowas nicht zurück schrecken.

    • macniel@feddit.org
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      12
      ·
      6 days ago

      Weil Kriminelle auch niemals eine gefälschte Identität verwenden würden. Muss man wissen. /s

      Ja natürlich tun die das nicht, ist ja schließlich verboten!!

    • vxx@lemmy.world
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      5 days ago

      Man kann mit 100.000 anonymen sim Karten eine riesige bot farm betreiben. Das gestaltet sich schwer wenn man die alle anmelden muss. Und wenn es unter demselben Namen passiert wird es sehr auffällig.

      Bot farmen sind in meinen Augen in der Tat eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit.

    • federal reverse@feddit.org
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      2
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      6 days ago

      Ich finde, das ist so ähnlich wie das Argument, dass Menschen sich auch ohne Verfügbarkeit von Schusswaffen suizidieren könnten. Untersuchungen zeigen aber gleichzeitig, dass es in den USA deutlich häufiger zu Suiziden kommt, weil Menschen dort einfach eine Schusswaffe aus der Nachttischschublade holen können, nicht planen müssen, sondern einfach abdrücken können.

      • poVoq@slrpnk.net
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        9
        ·
        6 days ago

        Naja, es gibt solche und solche Kriminelle. Wenn die Politiker argumentieren würden das man anonyme Simkarten abschaffen will nur um damit besser unbedachte Kleinstkriminelle und Leute die in Telegrammgruppen Hassnachrichten versenden zu verfolgen, würden viele Menschen wohl abwägen das ihre Privatspäre wichtiger ist.

        • federal reverse@feddit.org
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          2
          ·
          6 days ago

          Stimmt natürlich. Wobei ich jetzt nicht ausschließen würde, dass es z.B. technisch nicht versierte Reichsbürgys gäbe.

      • Chewy@discuss.tchncs.de
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        6 days ago

        Das ist der Punkt bei dem ich die Befürworter des second-amendments verstehen kann. Denn wo genau die Grenze zwischen Freiheit des Individuums und den Risiken einer Einschränkung liegt, ist nicht einfach festzulegen.

        Ich sehe das Recht auf Privatsphäre als deutlich wichtiger an, als Strafverfolgung zu erleichtern. Bei Schusswaffen (die meiner mMn. nur sehr selten für gute Zwecke eingesetzt werden) ziehe ich die Grenze.

      • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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        6 days ago

        Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

        Grundsätzlich ist es effektiver und nachhaltiger, sowohl Kriminalitäts- als auch Suizidraten zu verringern, indem man vorbeugt statt die Mittel einschränkt.

        • federal reverse@feddit.org
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          6 days ago

          Zugegebenermaßen hatte ich auch die Ahnung, dass es thematisch ein bisschen unpassend ist. Aber so vollkommen abwegig finde ich den Vergleich nicht.

          Beim Thema Vorbeugung hast du natürlich Recht, das hatte ich überhaupt nicht mit einbezogen, auch wenn es, eigentlich offensichtlich, der wichtigste Teil ist.