• RQG@lemmy.world
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    7
    ·
    4 days ago

    Ja ich seh es auch im Bekanntenkreis.

    Jemand der 2500 netto verdient und sonst nix hat muss sparsamer leben und mehr vorsorgen, hat also deutlich weniger Geld zur Verfügung.

    Jemand anderes verdient genauso viel, weiß aber, dass in ein paar Jahren die Schenkung über mehrere 100k kommt und am Ende das große Erbe.

    Wenn man sein Geld nur für diesen Monat braucht, weil man weiß man hat eh ausgesorgt am Ende, kann man sich viel mehr leisten.

    Und die reichen bekannten geben dann immer Ratschläge, als wäre das Leben so einfach.

    • Obelix@feddit.orgOP
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      8
      ·
      4 days ago

      Das geht noch tiefer: Wenn du so einen familiären Background mit Kohle hast, dann sind die Chancen größer, dass du auch eine bessere Ausbildung bekommen kannst. Dann ist die Finanzierung des Studiums einfacher und du musst nicht nebenher als Kellner schuften, was im Zweifelsfall zu besseren Noten führt. Oder du kannst dir auch ein paar Semester mehr gönnen, was auch sehr hilfreich ist. Dir das Auslandssemester leisten. Das fancy Praktikum in der anderen Stadt. Und dann bekommst du selbst ohne Papis Kohle die besser bezahlten Jobs. Oder hast die Chance auch mal ein berufliches Risiko einzugehen wie eine Firmengründung

      • DrunkenPirate@feddit.org
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        6
        ·
        4 days ago

        Ich finde den Ausdruck „Chance“ bei dir falsch. Die Chancen hat man auch als Arbeiterkind. Mit wohlhabenden Eltern ist es einfacher, diese Chancen, die sich im Leben bieten, zu ergreifen. Geld macht Leben einfacher.

        Quelle: Alles was du oben schreibst, habe ich gemacht. Ohne wohlhabende Eltern. War halt anstrengender und hat mehr Mut (oder Blauäugigkeit) gebraucht.

        • Obelix@feddit.orgOP
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          ·
          3 days ago

          Da hast du vollkommen Recht und doch haben wir glaube ich etwas aneinander vorbei geredet: Ich habe Chancen im Sinne von “Wahrscheinlichkeit” genutzt und nicht im Sinne von individuellen Möglichkeiten im Leben.